Düxer Bröckefess 2011 – die Erfolgsstory geht weiter…
Diesmal zu Beginn der Schulferien, am Wochenende des 22. und 23. Juli 2011, fand das diesjährige Brückenfest der Düxer Clowns am Deutzer Rheinufer statt. Auch in diesem Jahr konnte der Beweis angetreten werden, warum dieses Fest neben den beiden Volksfesten im Frühjahr bzw. Herbst sowie dem Deutzer Schützenfest als Traditionsveranstaltung am Deutzer Rheinufer verankert ist.
Nach den organisatorischen Vorbereitungen, dem Besorgen von Tombolapreisen, dem Erstellen des Programmheftes ging es dann am Donnerstag vor dem Fest in die konkrete Aufbauphase. Als die Zeltbauer - die wohl einzig „fremde“ Kraft- ihre Arbeit vollendet hatten und letztlich das Zelt von der Stadt abgenommen wurde, übernahmen die Düxer Clowns die weiteren Arbeiten. Hunderte von Luftballons wurden aufgeblasen (und diese mangels eines helfenden Utensils allesamt mit dem Mund), die Werbetransparente aufgehängt, die Zelte vor dem Festzelt und für den Imbissstand wurden aufgebaut und das ganze Zelt gesäubert, dekoriert und möbliert. All dies läuft schon seit Jahren routiniert und so war auch am Freitagabend pünktlich zum Festauftakt wieder alles für die Gäste gerichtet.
Ab 20 Uhr ging dann die Drüber-und-drunter-30-Party wieder in bewährter Manier vonstatten. DJ Cuby verstand es mal wieder, Evergreens mit den aktuellen Chart-Hits so zu mischen, dass sich jede Altersgruppe erfreuen konnte. Die Gäste dankten es mit einer ständig vollen Tanzfläche und einer angenehmen stimmungsvollen Atmosphäre. Draußen vor dem Zelt erfreute man sich derweil am trockenen Wetter und den noch recht angenehmen Temperaturen (man schraubt die Erwartungen an einen Hochsommertag ja in diesem Jahr etwas herunter). Und so füllten sich auch hier die Reihen an den Bierbänken und Stehtischen rund um Bierwagen, Wein- und Imbissstand. Den Gästen gefiel es schließlich so gut, dass es ihnen sichtlich schwerfiel, den Heimweg wieder anzutreten.
Der Samstag des Brückenfestes stand dann wieder traditionell unter dem familiären und kölschen Fokus. Ab 15 Uhr wurde der Festplatz und das Zelt wieder für alle Gäste geöffnet. Kaffee und Kuchen, aber auch Kölsch, Reibekuchen und Grillgut wurden angeboten. Für die Pänz gab es eine Kinderanimation, damit es auch ihnen nicht langweilig werden konnte. Ab 17 Uhr begann nicht nur eine Happy Hour (bis 18 Uhr: 2 Kölsch trinken - 1 Kölsch bezahlen), sondern auch das abwechslungsreiche Bühnenprogramm. Draußen tobte ein sommerlicher Regenguss und das Zelt füllte sich zum Abend bis auf den letzten Platz. Hier schaffte es zunächst Ralf K. erfolgreich als „Eisbrecher“ die Gäste in Stimmung zu versetzen. Das Liveprogramm wartete nun mit den „3 Söck“ als nächstem Act auf. Die bekannte Gruppe um Detlef Lauenstein, der jahrelang in Deutz gewohnt hatte, brachte mit ihren alten und neuen Hits die Stimmung im Zelt auf den nächsten Höhepunkt. Der darauf folgenden Gruppe „Narrenrock“ gelang es, Rockmusik und Karneval in einer unnachahmlichen Art zu verbinden und hier eine andere Facette des Kölschrock erfolgreich zu präsentieren.
Die „Flöckchen“, die mit ihren 333 kg auch als „Gladbacher Herzbuben“ betitelt werden, haben dann mit ihren Stimmungsliedern zum Schunkeln und Mitsingen ermuntert. Mit der „Kölsch-Fraktion“ mit F.M. Willizil, Peter Horn und Manni Bell betrat dann eine Formation die Bühne, die die meisten Gäste noch als „Dä Hoot“ und „De Clown“ aus Höhner-Zeiten kennen. Diese Gruppe konnte aber nicht nur mit ihren bekannten Hits aus alten Zeiten, sondern auch mit neuen Hits begeistern. Als nächste Gruppe trat die „Domstadtbande“ auf, die das erste Mal beim Brückenfest waren und mit ihren kölschen Kompositionen sehr gut ankamen. Mit Pilla und Nobbes waren dann auch gleich zwei Bandmitglieder dabei, die bereits als Gäste bei den Clowns mitgingen.
Den krönenden Abschluss dieses rund sechsstündigen Liveprogramms bildete dann der Auftritt von „Et fussich Julche“, Marita Köllner, die wie all die Jahre zuvor auf die Bänke sprang und das Festzelt zum furiosen Stimmungsfinale mitriss. Nicht nur die zahlreichen treuen Fans von Marita waren begeistert und schunkelten und sangen mit.
So neigte sich dann auch der zweite Tag dem Ende zu und alle Beteiligten waren stolz und froh über dieses gelungene Brückenfest. Schließlich ist es eine Besonderheit, ein Fest in solcher Größe in eigener Regie nur mit den Mitgliedern und Freunden zu bestreiten und dabei seinen Gästen bei freiem Eintritt und fairen Preisen ein solches Programm bieten zu können. Auch wenn die rot-weiß geringelten Köbesse und Helfer dabei eine Menge Arbeit zu stemmen haben, so wirken sie –wie gute Gastgeber- stets fröhlich und freundlich und verleihen damit dem Fest diese unvergleichliche Atmosphäre, die die Gäste alljährlich ans Rheinufer zieht. All diejenigen, die sich bereits auf das 28. Brückenfest der Düxer Clowns freuen, sollten sich den 24. und 25. August 2012 schon einmal vormerken.
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Bröckefess






























































