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Start Clowns-History Bröckefess 2008, Karneval im Sommer.

Aktualisiert ( Montag, 13. Juli 2009 um 12:04 Uhr ) 

     

Düxer Bröckefess 2008 – Großer Erfolg nach kleinen Hindernissen

Pünktlich zum 24. Bröckefess der Düxer Clowns am 8. und 9. August hatte man wieder die altbekannte musikalisch gestellte Frage von Rudi Carrell im Ohr: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“. Dieser zeigte sich nämlich mal wieder von seiner launischen Seite und dies besonders während der Aufbauarbeiten zum diesjährigen Fest. Hochsommerliche Perioden wechselten sich ab mit weltuntergangsähnlichen Unwettern. Und so verwandelte sich dabei das kurz zuvor bei Sonnenschein aufgebaute Küchenzelt in kürzester Zeit in einen Segeldrachen, der trotz Halteversuche mehrerer nicht gerade leichtgewichtiger Personen sich seinen Weg über die Deutzer Werft suchte und letztlich dabei zerbrach.

Während das große Festzelt diesen Regensturm unbeschadet überstanden hatte, galt es für den Essenstand nun kurzfristig Ersatz in Form eines Bierpavillons zu beschaffen. Auch ansonsten hatte man sich dieses Jahr mit den Veränderungen rund um das Bröckefess zu arrangieren. Sei es das neue Zelt, das neue Mobiliar oder der andere Getränkelieferant auf die man sich einstellen musste oder aber auch die diversen behördlichen Anforderungen, die zu beachten sind. Doch all’ der Stress war schnell vergessen, als dann endlich am Freitagabend um 20 Uhr offiziell das Bröckefess mit der Drüber-Drunter-30-Party eröffnet wurde. Mit älteren Evergreens, heißen aktuellen Urlaubshits, Karneval- oder Rock- und Pop-Hits ist es DJ Cuby schon nach nur wenigen Liedern gelungen, die Tanzfläche dauerhaft zu füllen und die Stimmung bis zum Schluss hochzuhalten. Dabei war das Zelt auch außerhalb der Tanzfläche durchweg bestens gefüllt und der Abend war - bis auf kleinere Probleme – ein gelungener Start in das diesjährige Fest.

   Dieses fand dann seine Fortsetzung am Samstagnachmittag mit der schon traditionellen Kinderbetreuung des Bürgerzentrums Deutz und des Auftritts des Circus Düxerelli. Kaffee und Kuchen, aber auch Köstlichkeiten von Pfanne und Grill (wie schon am Vorabend) fanden reißenden Absatz und im Zelt startete dann so gegen Abend das bunte Bühnenprogramm. Zunächst „schwebten“ mit den „Flöckchen“, als die Bergisch-Gladbacher Antwort auf die Wildecker Herzbuben, genau 333 Kilo in Richtung Bühne. Das Duo Uwe Kraus / Markus Kierdorf betrat die Bühne und hatte zusammen mit Keyboarder Stefan Linden und Tänzerin Jenny schnell den Saal zum Toben gebracht. Spätestens als diese dann die „Blues Brothers“ zu sich auf die Bühne holten, rockte das Zelt.
Dass es sich dabei nicht um die legendären Belushi-Brüder handelte, konnte man spätestens an den rot-weißen Ringelhemden erkennen, die unter dem ansonsten perfekten Outfit herausschauten und letztlich die Düxer Clowns Frank und Rudi entlarvten. Als dann noch Mr. James, der „Kölsch-Amerikaner“ und selbsternannte „Partydoctor“ zusätzlich auf die Bühne kam und die Besucher zum Mitmachen animierte, war bereits am frühen Abend ein erster Stimmungshöhepunkt erreicht.
Kaum waren die Gemüter beruhigt, da betraten „De Boore“ die Bühne und spielten neben ihrem Erfolgshit „Rut sin de Ruse“ auch die neuen und alten Hits aus ihrem Repertoire. Für den aus der Band ausgestiegenen Tommy Watzke übernimmt seit diesem Jahr Frank Henseler den Part des Frontsängers und er machte dies ebenso überzeugend, wie „Bärchen“ von Mallorca, der zusammen mit „De Boore“ für Riesenstimmung sorgte. Doch plötzlich gingen mitten im Auftritt die Lichter aus und die Musik verstummte. Natürlich musste es bei den diesjährigen kleinen Pannen auch erstmals zu einem Kurzschluss kommen, den ein einfacher Lichtstrahler beim Einschalten verursacht hat. Doch nach kürzester Zeit gab es wieder Licht und Musik und vor allem Stimmung.
 Der Fan-Club hatte schon ungeduldig gewartet, als bald darauf Marita Köllner als „Et Fussich Julche“ mitten im Saal auf einen Stuhl stieg und ihre alten neuen Hits präsentierte. Es ist immer wieder faszinierend, wie sie dabei das ganze Zelt in kollektive kölsche Glückseligkeit versetzt. Als Zugabe gab es dann noch ein Geburtstagsständchen für ihre Freundin und Kollegin Belinda Haarhausen, die schon als Kinderstar mit „Stippefötche Rock’n Roll“ und in späteren Jahren mit mehreren Interpreten um Ludwig Sebus auf der Bühne vertreten war. Auch deren Tochter Linda Teodosiu, die bei Dieter Bohlen’s letzter DSDS-Staffel Dritte wurde, feierte gemeinsam mit ihrer Mutter deren Geburtstag im Deutzer Festzelt.

Als Abschlussnummer traten dann noch „Rubbedidup“ auf. Diese Gruppe hatte bereits bei der Närrischen Hitparade des WDR erste überregionale Auftritte. Als Frontfrau fungiert in dieser jungen Band Songül Wiesmann, das kölsche Mädchen türkischer Abstammung mit der unverwechselbaren Stimme. Damit war der musikalische Teil des Abends abgerundet und das Fest neigte sich allmählich dem Ende. Das musste dann auch bald erfolgen, denn schließlich waren die Essensvorräte auch schon restlos aufgebraucht. Und dies beweist schließlich, dass es auch diesmal wieder ein gelungenes Fest war, auf das wir uns im nächsten Jahr am 14. + 15. August zum 25. Jubiläums- Bröckefess dann wieder freuen.

Ihre

Düxer Clowns