Im goldenen Oktober 2008, genau am Samstag den 11.10.2008 sind wir zu unserer 2-tägigen Bus-Clown-Tour unter dem Motto „ TOUR de ARDENNE „ nach Belgien gestartet.
Für unseren Busfahrer hieß es nun einladen, einladen, einladen, im Clowngepäck waren: - feste dunkle Schuhe ( Grottenbesuch ) - Regenschirm, Ausgehjacke, Sweatshirt ( Ardennenwetter ) - Im Handgepäck ein Depot an Aspirin ( für den Morgen danach )und im Herzen viel gute Laune. Mit ein wenig Verspätung wegen fehlendem Gerstensaft, ging die Reise von der Alarichstraße los, also alle einsteigen und die Türen schließen „good bye“ DÜX and „go West“ mit kölscher Musik an Board auf die A4 nach Belgien. Nach Erreichen der Reisegeschwindigkeit, wurde der Service durch das „ULLA-TEAM“ eröffnet, aber irgendwie wollte niemand den obligatorischen Tomatensaft, man blieb bei bewährten Bier, Wasser und Sekt. Doch was war dass, ein unerwarteter Stopp, der durch die Bordelektronik ausgelöst wurde, konnte nach beherzten umschalten auf Handbetrieb unseres Busfahrers, nach einem engen Wendemanöver die Fahrt wieder zügig aufgenommen werden. Einheitliche Meinung der Clownpassagiere „ was brauchen wir NAVI+Satellit“, Clowns sind mit komplizierten Nahverkehrsverbindungen aus dem Karneval vertraut. Ankunft 10:45 h an unserem 1. Ziel die „ RAIL-BIKE-STATION, die liebevoll in das Grün der Heidelandschaft des hohen Venn eingebettet war. Der gute Getränkeservice an Board, musste bei Ankunft erst mal von jedem geduldig anstehend an den DIXIES fachgerecht entsorgt werden. Oder auch anders. Da standen Sie im leuchtenden ROT, die Muskeldraisinen aus vergangenen Tagen, die mit 4 Personen „2 sitzend“+“2 strampelnd“, also mit reiner Muskelkraft betrieben, durch die Stille des Naturschutzgebietes gleiten zur 3,5 km bergauf entfernten Wendestation.
Im Antritt wurde begeistert gestrampelt aber durch die ungewohnte lange Steigung mussten die Athleten wie beim Staffellauf während der Fahrt gewechselt werden. Normalerweise ist die Trampelgeschwindigkeit 5-15 km/h, einzelne Clownteams war das zu wenig. So wurde das vorherfahrende Team eingeholt und noch zusätzlich vor sich hergeschoben, einfach gesagt „gestählte Körper nahmen ihren Betrieb auf“. So geschafft, es waren ja nur 3,5 km bergauf, die einzuhaltende Ruhezeit von 20 Minuten musste eingehalten werden, in der Zwischenzeit wurden die Stahlrösser gewendet und startklar für die Rückfahrt gemacht. Nun war es mit der beschaulichen Ruhe im hohen Venn endgültig vorbei, hoch motivierte Clowns setzen zum Endspurt unter beigeisterten Lachen und Johlen zur Talfahrt an. Die Reisegeschwindigkeit musste den verzerrten Gesichtszügen nach, mindestens Nord-Süd-Fahrt-Tempo sein. Unten angekommen, gab es für die modernen Körper isotonische Früh-Kölsch-Getränke und feste Aufbaunahrung. Huh lecker mmmhhhh, besondere Spezialität, frisch eingelegte und von Ralf importierte spanische Oliven. Zum Schluss kam die Hennes-Methode, „ satt, Blatt, mäh“ und auf ging´s zum einchecken ins Hotel. Huch, Lob auf den Vorstand, der denkt ja an alles. In DÜX die kirchliche Nachbarschaft zum Dom ist hier neben dem Hotel der Miniaturdom, na gut einen Turm lassen wir gelten. So war die heimelige Vertrautheit schon da. Die stoische Ruhe des Empfangchefs wurde unterbrochen durch ein Stimmengewirr von französisch, englisch und kölsch. Unser belgischer Kojak nahm alles gelassen hin und so bekam jeder seine belgische Suite. Abends trafen sich die Clowns zum opulenten 3-Gänge-Menue im Speisesaal. Vor dem Essen gab es das 1. Highlight, Entengesang mit Oblaten im Mund, ein wahrer Ohrenschmaus. Nun hatten wir unser Essen verdient. Nach der Stärkung soll man ruhen oder etwas Neues tun.
Der Vorstand hatte sich eine Karaokeveranstaltung ausgedacht. Nach anfänglicher vornehmer Zurückhaltung wurden die verschiedensten Wünsche immer fordernder und wahre schlummernde Gesangstalente blühten förmlich auf. Ein internationales Repertoire wurde von Rock-, POP, bis zum Herzilein geschmettert. Bis nach Mitternacht waren die Vorbestellungen noch nicht ausgeschöpft, einfach eine grandiose Idee für einen gelungenen und unvergesslichen Abend, der uns viel Spaß und Freude gebracht hat. Nach erholsamen Schlaf und dem Rhythmus der Nacht noch in den Ohren , hieß es nach dem Frühstück Abschied nehmen und Abfahrt zur nächsten Attraktion des Grottenbesuches „HAN-SUR-LESSE“. Bevor uns eine nostalgische Bahn zur Grotte bringen soll, konnten die Clowns die Stadt und Ihre Restauration ausgiebig erkunden. Vorher wurde das traditionelle Gruppenfoto geschossen. Als ob man auf uns gewartet hätte, waren die Tische in „rut-wiess“ eingedeckt, unseren stillen Dank an den Verkehrsverein. Nun ging´s los, einsteigen und im offenen Wagenabteil, - der 100 jährigen Bimmelbahn, ging es bis zum Eingang der Grotte HAN-SUR-LESSE im Wildwest Stil. Nun standen die Clowns im tiefsten Herzen der Natur der konstanten 13 ° feuchten unterirdischen Felsvariationen die mit Licht in Ihrer Schönheit herausgestellt wurden. Beim Anblick der bis zu 145 m versteinerten Phallus ähnlichen Stagaliten, beflügelte die Phantasie einiger männlicher Clowns. Mitten in der Grotte wurde im Licht-Dom durch die Licht- und Tonshow die Fazetten der versteinerten Unterwelt künstlerisch herausgestellt. Zum Abschluss fuhren wir wie echte Seemänner über einen unterirdischen See, den wir mit einem lauten Böller ins Freie verließen. Nach einem kurzen Fußmarsch fanden wir wieder ein Lokal, wo wir im strahlenden Sonnenschein das ein oder andere zu uns nahmen. Nach so vielen Eindrücken und einer gelungenen Tour und wenn nicht jetzt wann dann,„ ab no hus “. Letzten Absacker im Veedel beim Libertas, geht eine schöne Wochenendtour leider zu Ende. Zum Schluss werden die Initiatoren und Vorboten, un dä Vorstand gehuldigt,dat hat Ihr joth jemath, wigger esuun op alle dreimohl kölle allaf. P/S : Schriftsetzer und Ghostwriter, der 5 Sterne lebenslange Anwärter „Jochen“ nun Jungclown mit der längsten Strichliste von Köln 
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